Новейшая Доктрина

Новейшая доктрина

Информация о пользователе

Привет, Гость! Войдите или зарегистрируйтесь.


Вы здесь » Новейшая доктрина » Без картинок майбб » Эксерские камни


Эксерские камни

Сообщений 1 страница 30 из 91

1

Эксерские камни
Исторический памятник в Хорн-Баде-Майнберге, Северный Рейн-Вестфалия
Эксерские камни — группа скал в Тевтобургском Лесу вблизи Хорн-Бад-Майнберга, в районе Липпе, в Северном Рейне-Вестфалии. Википедия
Адрес: Infozentrum Externsteine Externsteine Straße 35, 32805 Horn-Bad Meinberg
Die Externsteine (Teil 1)

2

Die Externsteine in Horn-Bad Meinberg
Natur trifft Kultur
Die Externsteine – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands. Jährlich besuchen rund eine halbe Millionen Menschen die Externsteine. Diese hohe Besucherzahl stellt für das Naturschutzgebiet eine besondere Herausforderung dar. Daher haben es sich der Landesverband Lippe als Eigentümer des Denkmals und die Biologische Station Lippe als Partner zur Aufgabe gemacht, Naturschutz und Tourismus in Einklang zu bringen.
KULTSTÄTTE: Mythos Externsteine

3

Externsteine erleben
Faszinierende Felsenformation, mittelalterliche sakrale Stätte und beliebtes Ausflugziel – das sind die Externsteine im Herzen Lippes.
Das 127 Hektar große, umliegende Naturschutzgebiet ist Heimat für besonders seltene und schützenswerte Pflanzen- und Tierarten. Seine vielfältigen Landschaften zwischen Wäldern und Bergheiden laden zu abwechslungsreichen Wanderungen ein. Lassen Sie sich durch diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft führen. GPS-Naturerlebniserlebnispfad, interaktive Stationen sowie das neue Infozentrum laden Sie zu einem besonderen Kultur- und Naturerlebnis ein.
Externsteine - Luftaufnahme mit der Drohne

4

Die Externsteine – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands. Jährlich besuchen über 500.000 Gäste das einzigartige Kulturdenkmal, das die Menschen seit jeher fansziniert.
Die Externsteine aus der Luft

5

Naturkräfte und menschliches Wirken
Die Geschichte der Externsteine ist seit dem 16. Jahrhundert Gegenstand zahlreicher Theorien, die teils auf wissenschaftlichem Fundament, teils auf reiner Spekulation ruhen. Auch eine Reihe volkstümlicher Legenden rankt sich um die Geschichte der Externsteine. Als besonders verheerend für eine ernsthafte wissenschaftliche Erforschung und die touristische Erschließung des Monumentes erwies sich der seit den späten 1920er Jahren des 20. Jahrhunderts zu beobachtende Einfluss von Vertretern der sogenannten „völkischen Weltanschauung“ – eine nicht ungefährliche Mischung aus Antisemitismus, Nationalismus und Verherrlichung der germanischen Vorzeit sowie des deutschen Mittelalters. In der Nachkriegszeit zunächst zögerlich, dann jedoch verstärkt seit den 1980er Jahren, setzte eine seriöse wissenschaftliche und interdisziplinäre Erforschung der kulturgeschichtlichen Spuren an den Externsteinen wieder ein.
Das Kreuzabnahmerelief, welches mittelalterliche Steinmetze in den Felsen schlugen, ist von internationaler Bedeutung. Weitere Relikte zeugen von der wechselvollen Geschichte der Felsenformation, wie etwa die mittelalterliche Grottenanlage oder die Aussichtsplattform mit der Treppenanlage aus dem 19. Jahrhundert.
Geheimnis Teutoburger Wald | Doku

6

Geologische Urgeschichte
Die Formation der Extersteine begann vor rund 130 Millionen Jahren. Damals grenzte das Meer des Niedersächsischen Beckens an das Münsterländer Festland. Am Meeresgrund bildeten sich stetig Ablagerungen, die zu Sandstein verhärteten.
Als Folge der Verschiebungen der Erdkruste vor 80 Millionen Jahren stellten gewaltige Druckkräfte die Sandsteinschichten allmählich senkrecht auf. Es entstand der Gebirgszug des Teutoburger Waldes, zu dem die Externsteine gehören. Über Millionen Jahre spülten die Quellbäche den Gebirgszug aus und ließen die Externsteine als isolierte Gruppe zurück. Auch das Gletschereis der Eiszeiten formte die Felsen.
Diese monumentale Felsengruppe, eines der bemerkenswertesten Natur- und Kulturdenkmäler Europas, wirft bis heute viele Fragen auf. Funde von Spitzen und Klingen aus Flintstein zeigen, dass sich in der ausgehenden Alt- und Mittelsteinzeit Jäger in der nahen Umgebung der Externsteine aufhielten. Die Steinwerkzeuge fanden sich vor allem unterhalb des im Wald gelegenen kleineren Felsens, der anscheinend in der Ahrensburger Kultur vor 10.000 Jahren als natürliches Felsschutzdach (Abri) genutzt wurde. Für menschliche Aktivitäten an den Externsteinen von der Jungsteinzeit bis zur Karolingerzeit (8./9. Jh. n. Chr.) fehlen dagegen archäologische Belege.
Wunschvideo Externsteine 🗿

7

Einst Raststation, heute Ausflugsziel
In den Jahren 1932-1935 wurden vor den Felsen 1-3 archäologische Grabungen durchgeführt. Hochmittelalterliche Keramik und Metallfunde zeigen, dass das Gelände im 10. bis 13. Jahrhundert besiedelt war. Die Funde deuten auf ein herrschaftliches Anwesen hin, was durch Urkunden des 12. Jahrhunderts bestätigt wird. Der Abt des bedeutenden Klosters Werden bei Essen besaß an den Externsteinen einen Hof, der ihm auf seinen regelmäßigen Reisen ins Tochterkloster Helmstedt als Raststation diente. Die Externsteine lagen an einem bedeutenden Fernweg vom Rhein zur Elbe.
Im 14. und 15. Jahrhundert lebten unter dem Schutz der Edelherren zur Lippe Einsiedler in der Grottenanlage. Um 1660 errichtete Graf Hermann Adolph zur Lippe vor den Felsen eine Festung, welche aber bald wieder verfiel.
Infolge des aufkommenden touristischen Interesses ließ ab 1809  Fürstin Pauline zu Lippe Renovierungsmaßnahmen durchführen. Um 1837 wurde der Stauteich angelegt.
Das Geheimnis der Externsteine

8

Rätselhafte Anlagen
Von den zahllosen Spuren menschlicher Tätigkeit an den Externsteinen faszinieren die Besucher vor allem diese Anlagen:
das monumentale Kreuzabnahmerelief
die dahinter liegenden künstlichen Grotten
der Seiteneingang zur Kuppelgrotte mit den Resten einer Petrusskulptur
das offene Felsengrab in einer Rundbogennische
die Höhenkammer mit Altarnische
Das Alter und die ursprüngliche Funktion der Anlagen sind bis heute umstritten. Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Vermutung geäußert, dass an den Externsteinen ein heidnisches Heiligtum in eine christliche Stätte umgewandelt wurde. Heute noch wird die Ansicht vertreten, die Externsteine seien ein keltisches oder germanisches Heiligtum oder eine Sternwarte gewesen. Hierfür gibt es jedoch keine archäologischen Belege.
Die kunsthistorische Forschung bevorzugt eine Deutung der Anlage als mittelalterliche Nachbildung der heiligen Stätten in Jerusalem, mit dem Grab Christi, der Kreuzauffindungsgrotte und dem Felsen Golgatha.
Externsteine Rundwanderung - GPS-Track

9

Kreuzabnahmerelief
Das Relief der Kreuzabnahme Christi ist in seiner Art einmalig und ein Kunstwerk von europäischem Rang. Der expressive Ausdruck des Geschehens und die hohe künstlerische Qualität machen das Relief zu einem der bedeutendsten Werke der Romanik in Europa. Das Relief wird von Kunsthistorikern mehrheitlich in das 12. Jahrhundert datiert.
Im Zentrum des Geschehens steht die Abnahme Jesu vom Kreuz durch Nikodemus und Joseph von Arimathia. Links und rechts trauern Maria und Johannes der Evangelist. In der himmlischen Sphäre sind Sonne und Mond in Trauer verhüllt. Gottvater erteilt dem Heilsgeschehen seinen Segen. In der unteren Zone umschlingt der Teufel in Gestalt einer Schlange Adam und Eva. So weist die Gesamtkomposition auf die Bedeutung des Reliefs hin: Die durch Adam und Eva in die Welt gebrachte Ursünde wird durch den Kreuzestod Christi getilgt.
Externsteine - Ich war da!

10

Lumineszenz-Datierung
Das Projekt „Lumineszenz-Datierung an den Externsteinen“ widmete sich 2004 erneut einem der zentralen Rätsel der Externsteine: dem Alter der Grotten in der Felsenstätte.
Das Forschungsprojekt ergab, dass zwei bodennahe Feuerspuren in der Haupt- und Nebengrotte aus dem Spätmittelalter stammen und eine weitere Spur hochmittelalterlich oder jünger ist. Sie gehen auf Herdstellen der damals hier lebenden Einsiedler zurück. Diese Erkenntnisse stehen somit im Einklang mit dem bisherigen Forschungsstand.
Die Untersuchung der Bohrkerne aus der branderhitzten Decke der Kuppelgrotte erbrachte jedoch ein höheres Alter: Während eine Brandspur aus ottonischer Zeit (10. Jahrhundert) stammt, konnte für eine zweite nur ein Höchstalter ermittelt werden, sie entstand nach 735. Die Spuren sind sehr wahrscheinlich Relikte der Schaffung der Kuppelgrotte durch das alte Verfahren der Feuersetzung (Brandsprengung).
Kulturell unterwegs #5 Externsteine

11

Infozentrum
In dem 2011 neu eröffneten Infozentrum erhalten Sie eine Vielzahl von Informationen zur Natur- und Kulturgeschichte der Externsteine.
Auf 200 m² zeigt die Ausstellung in zehn attraktiv gestalteten Stationen den aktuellen Wissensstand der archäologischen, kulturgeschichtlichen und naturkundlichen Forschungen. Chronologische Schlaglichter und Modelle erläutern zweisprachig (deutsch und englisch) die wichtigsten Etappen. Im interaktiven „Medialen X“ – dem Herzstück der Ausstellung – finden Sie spannende Informationen, Animationen, Fotografien und Filme rund um die Externsteine. In einem separaten Raum geben Ihnen Filme detaillierte Einblicke in die Naturwelt der Externsteine und in das großartige Relief der Kreuzabnahme, das von mittelalterlichen Bildhauern in den Fels der Externsteine gearbeitet wurde – ein Kunstwerk von europäischem Rang.
Chronologische Stationen
Anschauliche Bilder, Medien, Modelle und kurze zweisprachige Erläuterungen laden Sie zu einer spannenden Reise in die Geheimnisse der Externsteine ein.
Das „Mediale X“
Das rot leuchtende „Mediale X“ – aus dem X des Namens Externsteine abgeleitet – bietet viele Themen zur interaktiven Recherche durch die Besucher an: Animationen, historische Foto- und Filmdokumente sowie kurze Erläuterungen zeigen das Spektrum der Natur- und Kulturgeschichte.
Spiel- und Rätselstationen
Infozentrum · ExternsteineJunge Besucher können an einem Externsteine-Parcour teilnehmen. In sieben Spiel- und Rätselstationen hilft das Maskottchen „Steini“ auf die Sprünge – auch für Erwachsene eine vergnügliche Reise in die Welt der Externsteine.
Im Foyer des Infozentrums finden Sie touristische Informationen und in unserem Shop hochwertige Publikationen. Besonders empfehlenswert ist die Broschüre „Externsteine“ aus der Reihe der „Lippischen Kulturlandschaften“ des Lippischen Heimatbundes (Kosten 4,00 €). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir einen Versand nicht anbieten.
Infozentrum Externsteine
Öffnungszeiten:
vom 01.03. – 29.03.2018 ist das IZEX von 10 bis 16.00 Uhr (täglich geöffnet außer am Montag und Mittwoch geschlossen)
vom 30.03. bis 04.11.2018 täglich von 10 bis 18.00 Uhr geöffnet
April bis Oktober: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
März, November und Dezember: 10.00 bis 16.00 Uhr (Montag und Mittwoch geschlossen)
Januar und Februar: Samstag und Sonntag 10.00 bis 16.00 Uhr
und flexible Öffnungszeiten
Einmal durch NRW - Folge 1: Die Externsteine

12

Naturschutzgebiet
Seit 1926 stehen die Externsteine und ihr Umfeld unter Schutz. Das 127 Hektar große Gebiet umfasst vielfältige Lebensräume, die aus dem langjährigen Zusammenspiel von Natur und Mensch entstanden sind. Seit 2004 genießt das Naturschutzgebiet zusätzlich einen europaweiten Schutz nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (sog. FFH-Gebiet) und dient somit der Bewahrung des europäischen Naturerbes.
Neben dem eigentlichen Felsmassiv gehören die trockenen Bergheiden, die Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder, die Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie die Hainsimsen-Buchenwälder zu den durch die FFH-Richtlinie besonders geschützten Lebensräumen von gemeinschaftlichem Interesse. Der Nachweis des vom Aussterben bedrohten Eremiten, einem in großen Baumhöhlen lebendem Käfer, ist kennzeichnend für die hohe Bedeutung der Hudewaldrelikte im Gebiet.
Das Naturschutzgebiet Externsteine ist sowohl landschaftsgeschichtlich als auch naturkundlich von großem Interesse. Hierzu trägt u.a. die enge Verzahnung historischer Kulturlandschaften mit natürlichen Lebensräumen bei.
Die Linien über den Steinkreisen

13

Bergheide
Bergheiden waren einst typisch für die Kammlagen des Teutoburger Waldes. Sie sind das Resultat jahrhundertelanger Beweidung. Die Bergheiden an den Externsteinen werden dominiert von Besenheide, Blaubeeren und Wacholder. Der stachelige Wacholder wurde vom Vieh gemieden und konnte sich bis heute halten.
Hermannsdenkmal Detmold

14

Hudewald
Die besondere Vegetation der Hudewälder um die Externsteine ist das Ergebnis ihrer früheren Nutzung. Vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert weidete dort das Vieh, so dass sich wenig bodennahe Vegetation, aber üppige Baumkronen entwickelten. Der Wald bestand überwiegend aus Eichen und Buchen, die Futter für das Vieh lieferten, und Dornsträuchern sowie der Stechhülse (Ilex), die dem Weidedruck standhalten konnten.
Hermannsdenkmal Detmold - Luftaufnahme

15

Feuchtwiese
Vor allem entlang des Flüsschens Wiembecke sind einige Feuchtwiesen erhalten geblieben. Solche Wiesen wurden früher als Streuwiese genutzt, d.h. sie wurden im Spätsommer gemäht und das Mähgut als Einstreu in den Ställen verwendet. Heute stellt das Mähen der Feuchtwiesen eine Naturschutzmaßnahme dar, die dem Erhalt großer Orchideenbestände, vor allem des Gefleckten Knabenkrautes (Dactylorhiza maculata) und der Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) dienen.
Mythos Externsteine Geheimnis zur Sommersonnenwende Entstehung Walpurgisnacht

16

Feuchtwald
Die bachbegleitenden Erlen- und Eschenwälder zeichnen sich durch einen hohen Grundwasserstand aus. Die hier lebenden Tier- und Pflanzenarten sind an diese Bedingungen angepasst. Die Pflanzenwelt unterscheidet sich somit stark von der in den angrenzenden Wäldern.
Ahnenerbe - Kultplätze (2) - Die heiligen Externsteine am Tag der Sommersonnenwende 2018

17

Felsen
Über Millionen Jahre formten geologische Prozesse die markante Felsformation, die dem Naturschutzgebiet ihren Namen gab. Felsen sind ein extremer Lebensraum, weil das Niederschlagswasser schnell abfließt und Pflanzen nur auf Vorsprüngen und in Spalten Fuß fassen können. Die Felsspaltenvegetation bildet eine eigene Pflanzengesellschaft. Die Felsnischen stellen Versteck- und Brutplätze für viele Tiere dar. Ihr bekanntester Vertreter ist der Uhu.
Ihr Pendant finden die Externsteine in den von Menschen geschaffenen Steinbrüchen am Bärenstein. Bis in den 1920er Jahren baute man dort Osning-Sandstein, einen beliebten Bau- und Werkstein, ab.
Die Externsteine - bei Horn-Bad Meinberg, ein magischer Kraftort

18

Bäche und Teiche
Die Wiembecke hat ihre Hauptquellgebiete südlich des Naturschutzgebietes. Durch den Anstau zu einem größeren Teich an den Externsteinen ist der Bach für Fließgewässerorganismen nicht durchgängig besiedelbar. Hiervon abgesehen ist der Bachlauf aber mit seinem geschwungenen Verlauf und den begleitenden Ufergehölzen naturnah ausgebildet. Der Teich ist ein Lebensraum für Wasserpflanzen und Laichgewässer für Amphibien.
Besuch an den Externsteinen

19

GPS-Naturerlebnispfade
Ausgehend von zwei Stationen im Informationszentrum zu den Themen „Entstehung der Externsteine“ und „Tier und Pflanzenwelt des Naturschutzgebietes Externsteine“ führen drei GPS-Naturerlebnispfade durch das gesamte Naturschutzgebiet.
Die Schliepstein-Route (1,4 Km)
Die Bärenstein-Route (2,5 Km)
Die Knickenhagen-Route (2,5 Km)
Die GPS-Naturerlebispfade können Sie einzeln oder auch in Kombination wählen.
GPS-Naturerlebnispfade · Externsteine
Für den GPS-Naturerlebnispfad Externsteine stehen Ihnen Applikationen für verschiedene Smartphone-Systeme zur Verfügung. Für Apple’s iPhone und iPad, Geräte mit dem Android Betriebssystem sowie für Windows Mobile können Sie Anwendungen kostenlos aus den jeweiligen Download-Portalen im Internet herunterladen.
Mit den Applikationen können Sie sich mit Hilfe des globalen Satellitennavigationssystems GPS auf den Wegen führen lassen. An den Stationen des Naturerlebnispfades werden Ihnen multimediale Inhalte bereitgestellt.
Aktuell werden alle Betriebssystemversionen für iOS (Apple) und Android unterstützt. Weitere Informationen zu den Systemvoraussetzungen und kompatible Geräte finden Sie in den jeweiligen Applikation-Stores.
Anwendungen sind in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Version für Kinder.
Erlebnistour für Schüler
Für Schülergruppen haben wir spannende ErlebnisTouren vorbereitet. Für jüngere Schüler (ca. 3 + 4. Klasse) und für etwas ältere Schüler (ca. 5. + 6. Klasse) bieten wir zwei unterschiedliche Versionen auf der Knickenhagen-Route an.
Die Touren liefern zahlreiche Ideen und Hinweise, um die Lebensräume und Tiere des Naturschutzgebiets besser kennen zu lernen.
Sie können die ErlebnisTouren herunterladen und selbst ausdrucken oder im Infozentrum kostenlos erhalten. Im Infozentrum erhalten Sie im Bedarfsfall auch Klemmbretter und Stifte zur Ausleihe.
Viel Spaß!
Externsteine 2018

20

Gastronomie
In direkter Nachbarschaft des Infozentrums Externsteine präsentiert sich die Gaststätte „Felsenwirt“ eingebettet in eine landschaftlich reizvolle Umgebung. Sie bietet für Jung und Alt alle Voraussetzungen für einen angenehmen Aufenthalt und ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren rund um die Externsteine.
Das Haus ist hell, freundlich und gemütlich eingerichtet. Mit viel Holz und Grün wurde die Natur in die Räume geholt. Besonderen Wert legt der „Felsenwirt“ auf die Familienfreundlichkeit. So sorgen ein Abenteuerspielplatz, eine Spielecke, eine Modell-Straßenbahn und vieles mehr auch für Abwechslung der kleinen Gäste.
felsenwirt.de
Gaststätte „Felsenwirt“
Inhaber: R. Bilgi
Externsteiner Straße 35Gastronomie · Externsteine
3205 Bad-Horn Meinberg
[Heimat] Die Externsteine in Horn-Bad Meinberg

21

Schutzgemeinschaft Externsteine
Die Schutzgemeinschaft Externsteine entstand 1999 aus einer Bürgerinitiative zum Schutz des Naturschutzgebietes  Externsteine gegen eine kommerzielle Nutzung.
Sie engagieren sich:
Für die unberührte Erhaltung, der Schutz und die Pflege der Externsteine und des umliegenden Naturschutzgebietes
Für zeitgemäße und ansprechende Informationsangebote an den Externsteinen
Für die Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Geschichte der Externsteine
Gemeinsam mit dem Landesverband Lippe, der NRW-Stiftung und dem Büro Dr. Ulrich Hermanns (Ausstellung Medien Transfer) konnten sie im Jahr 2011 ihren Wunsch nach einer attraktiven Besucherinformation auf dem aktuellen Stand der Forschung durch den Bau des Informationszentrums Externsteine realisieren.
Gemeinsam mit der Denkmalstiftung des Landesverbandes Lippe, der Biologischen Station und anderen Naturschützern engagiert sich die Schutzgemeinschaft Externsteine für das Naturschutzgebiet Externsteine. Ganz praktisch kümmern sie sich z. B. um die Uhu-Brut in der Nähe der Felsen.
Mehr über die Schutzgemeinschaft erfahren Sie unter: externsteine-teutoburgerwald.de
Die Externsteine

22

Tickets
Öffnungszeiten für die Besteigung der Felsen
24. März bis 29. März: 10.00 bis 16.00 Uhr
30. März bis 29. Oktober: 10.00 bis 18.00 Uhr
30. Oktober bis 05. November: 10.00 bis 16.00 Uhr
Witterungsbedingte Änderungen vorbehalten
Öffnungszeiten für das Infozentrum und die Interaktive Ausstellung Externsteine
Januar und Februar: nur am Samstag und Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr
01. März bis 31. März: täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr
30. März bis 29. Oktober: täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
30. Oktober bis 05. November: täglich 10.00 bis 16.00 Uhr
06. November bis 21. Dezember: 10.00 bis 16.00 Uhr (Montag und Mittwoch geschlossen)
Änderungen vorbehalten
Eintritt zur Besteigung der Felsen
Erwachsene: 3,50 €
Kinder (bis 14 Jahre): 1,50 €
Kombi-Ticket Besteigung Externsteine und Hermannsdenkmal
Die Besteigung der zwei touristischen Highlights Lippes zum Sparpreis:
Erwachsene: 4,50 €
Kinder (bis 14 Jahre): 1,50 €
Das Kombi-Ticket berechtigt zum einmaligen Aufstieg auf beide Denkmäler innerhalb einer Saison.
In den Wintermonaten bieten wir keine Kombi-Tickets an, da witterungsbedingt die Externsteine nur zu Sonderöffnungszeiten bestiegen werden können.
Externsteine - Heidnisches Denkmal in Deutschland - von Nazis missbraucht

23

Anreise und Parken
Informationen zur Anreise
Zieleingabe für Navigationssysteme:
Ort:  32805 Horn-Bad Meinberg
Straße: Externsteiner Str. 35
Mit dem Bus
In der Sommersaison fährt samstags, sonntags und feiertags im Stundentakt von Detmold aus die Touristiklinie 792. Die Bushaltestelle befindet sich ca. 350m von der Felsengruppe entfernt auf dem Parkplatz Externsteine – Nähe Infozentrum. Wochentags können Sie die Linie 782 von Detmold über Horn nach Bad Meinberg benutzen. Bushaltestelle: Horn bzw. Externsteine.
Mit dem Auto von Hannover – Oberhausen (A2)
Abfahrt Bad Salzuflen / Ostwestfalen-Lippe
Richtung Lemgo-Detmold-Horn-Bad Meinberg
Mit dem Auto von Frankfurt – Kassel (A7)
über die A44, Abfahrt Warburg (Ostwestfalenstraße Richtung Blomberg / Horn-Bad Meinberg) oder Abfahrt Diemelstadt (Richtung Altenbeken / Horn-Bad Meinberg)
Mit dem Auto vom Flughafen Paderborn
Richtung Paderborn über die B1 nach
Horn-Bad Meinberg (Hameln) bis
Hinweis nach Detmold / Horn
Mit dem Auto von Detmold aus
Über Heiligenkirchen Richtung Holzhausen-Externsteine
Parkplatz Externsteine
Für die einmalige Nutzung des Parkplatzes und des Areals durch Fahrzeuge bzw. Motorräder wird ein Eintrittsgeld erhoben. Das zu zahlende Entgelt (ohne Besteigung der Externsteine, hier ist ein gesonderter Eintritt zu zahlen) setzt sich wie folgt zusammen:
PKW: 3,00 € (hiervon 2,40 € Eintrittsentgelt Areal (ohne Besteigung der Externsteine) und 0,60 € Parkplatzgebühr)
Motorrad: 2,50 € (hiervon 2,00 € Eintrittsentgelt Areal (ohne Besteigung der Externsteine) und 0,50 € Parkplatzgebühr)
Busse sind frei
Informationen für Wohnmobilisten und Gespanne
Die Übernachtung auf dem Parkplatz ist nicht gestattet. Der nächste Wohnmobil-Stellplatz befindet sich im Ortsteil Bad Meinberg. Hier finden Sie auf einer Fläche von 4000 m² 24 Stellplätze in idyllischer aber zentraler Lage vor.
Wohnmobilhafen am Bad Meinberger Badehaus
Wällenweg
32805 Horn-Bad Meinberg
Wohnmobilhafen am Bad Meinberger Badehaus
Gespanne finden einen Campingplatz im Ortsteil Kempen vor.
Camping Eggewald
Kempener Straße 33
32805 Horn-Bad Meinberg
Jahres-Parkkarte für Hermannsdenkmal und Externsteine
Anreise und Parken · ExternsteineDie Jahresparkkarte ermöglicht die Nutzung der Parkplätze am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen für die Dauer von 12 Monaten. Sie kann im Infozentrum Externsteine, in der Tourist-Info am Hermannsdenkmal sowie in der SVD-Geschäftsstelle im Rosental (Detmold) erworben werden und ist vom Tag der ersten Nutzung ein Jahr lang gültig.
Sie kostet 30 Euro; Schüler und Studenten und Menschen mit Behinderung (ab 70% GdB) zahlen 20 Euro.
Externsteine & Hermansdenkmal - DJI 2 V+ Luftaufnahmen

24

Barrierefrei
Hinweise für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Das Besteigen rund 40 Meter hohen Felsen ist nur über enge und steile Treppen mit 124 Stufen möglich.
Das Infozentrum Externsteine und der Gastronomie Betrieb „Felsenwirt“ sind einschließlich der Zuwegungen behindertengerecht ausgebaut.
Ein Behinderten-WC befindet sich am Parkplatz und ist vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet (November bis März geschlossen). Der Schlüssel für die Behindertentoilette in der Gastronomie kann zu den Öffnungszeiten des Infozentrums ausgeliehen werden.
Ein Leihrollstuhl kann im Infozentrum kostenlos ausgeliehen werden.
Der 300 Meter lange Weg zwischen dem Infozentrum und der Felsengruppe ist rollstuhlgerecht ausgebaut.
Das weitläufige Gelände rund um die Externsteine ist nur bedingt geeignet für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Der Zugang zum Kreuzabnahmerelief ist auf Grund der Anordnung der großen Felsen mit einem Rollstuhl nur mit großer Mühe möglich. Zu den Öffnungszeiten der Externsteine steht eine Hilfskraft zur Verfügung.
Zwei Routen der Naturerlebnispfade (Schliepstein- und Bärensteinroute) sind rollstuhlgerecht ausgebaut, einige Höhenunterschiede stellen jedoch besondere Anforderungen dar und erfordern deshalb Hilfestellungen.
GPS-Empfänger für die Naturerlebnispfade können im Infozentrum kostenlos ausgeliehen werden, sie sind auch gut geeignet für Sehbehinderte und Gehörlose.
Auf Nachfrage bietet der Landesverband Lippe rund um die Externsteine gerne Gästeführungen speziell für Menschen mit Behinderungen an.
Am Backsteinhaus vor den Externsteinen finden Sie eine Hörstation mit allgemeinen Informationen über die Externsteine. Vor dem Kreuzabnahmerelief befindet sich eine weitere Hörstation mit Informationen zum Relief. Neben dieser Hörstation befindet sich ein Tastmodel des Kreuzabnahmereliefs. Die Texte beider Hörstationen sind in deutsch, englisch und niederländisch verfasst.
Das Geheimnis der Externsteine

https://www.youtube.com/watch?v=oG6Zecf … HVkoEarman

25

Wissenswertes
Die Externsteine
Die Externsteine sind ein einzigartiges Kulturdenkmal, das die Menschen seit jeher fasziniert. Eine mittelalterliche, sakrale Stätte inmitten bizarrer Sandsteinfelsen – so erleben die Besucher die Externsteine im Herzen des Lipperlandes. Bis zu 40 Meter ragt die charakteristische Felsformation in die Höhe. Sowohl die Aussichtsplattform mit der Treppenanlage aus dem 19. Jahrhundert, als auch die mittelalterliche Grottenanlage zeugen von der wechselvollen Geschichte. Vor allem aber das Kreuzabnahmerelief, welches von mittelalterlichen Steinmetzen in die Felsen geschlagen wurde, ist weltweit von Bedeutung. Das älteste Naturschutzgebiet Lippes rund um die Felsengruppe lädt mit seinen umliegenden Wäldern zum Eintauchen in die Frühgeschichte ein.
Die Externsteine sind Bestandteil der vorwiegend aus Sandsteinen der Unterkreidezeit aufgebauten mittleren Gebirgskette des Teutoburger Waldes. Im Zuge der Gebirgsbildung vor etwa 70 Millionen Jahren wurde der ursprünglich flach lagernde Sandstein im Bereich der Gebirgskette senkrecht aufgepresst. Diese monumentale Felsengruppe, eines der bemerkenswertesten Natur- und Kulturdenkmäler Mitteleuropas, wirft bis heute viele Fragen auf.
Das Kreuzabnahmerelief von ca. 1150
Das Relief der Kreuzabnahme Christi ist in seiner Art einmalig und eine Kunstwerk von europäischem Rang. Nikodemus und Joseph von Arimathia nehmen in Anwesenheit der trauernden Maria und Johannes des Evangelisten den toten Leib Christi vom Kreuz. In der himmlischen Sphäre sind Sonne und Mond in Trauer verhüllt, Gottvater erteilt dem Heilsgeschehen seinen Segen. In der Unterwelt werden zwei Menschen – vielleicht Adam und Eva? – von einem Untier umschlungen, ein Symbol der durch den Kreuzestod Christi überwundenen Erbsünde.
Die Darstellung wird von Kunsthistorikern mehrheitlich in das 12. Jh. datiert und ist eines der bedeutendsten Zeugnisse seiner Art in ganz Nordwest-Europa.
Rätselhafte Anlagen
Von den zahllosen Spuren menschlicher Tätigkeit an den Externsteinen faszinieren die Besucher vor allem diese Anlagen:
das monumentale Kreuzabnahmerelief
die dahinter liegenden künstlichen Grotten
der Seiteneingang zur Kuppelgrotte mit den Resten der Petrusskulptur
das offene Felsengrab in einer Rundbogennische
die Höhenkammer mit Altarnische
Das Alter und die ursprüngliche Funktion der Anlagen sind bis heute umstritten. Bereits im 16. Jh. wurde die Vermutung geäußert, dass an den Externsteinen ein heidnisches Heiligtum in eine christliche Stätte umgewandelt wurde. Auch heute noch wird die Ansicht vertreten, die Externsteine seien in keltischer oder germanischer Zeit ein bedeutendes Heiligtum gewesen, Beweise im archäologischen Befund gibt es hierfür jedoch nicht. Von der Wissenschaft wird die Deutung bevorzugt, dass es sich um die im Hochmittelalter nachgebildeten heiligen Stätten Jerusalems mit dem Grab Christi, der Kreuzauffindungsgrotte und dem Felsen Golgotha handelt.
Mehr erfahren Sie bei unseren Führungen rund um die Externsteine.
No Drone Zone in Externsteine - Germany (Cinematic)

https://www.youtube.com/watch?v=opNbPwY … mp;index=2

26

13. September 2018
Yoga an den Externsteinen
Yoga im Einklang mit der Natur, umgeben von Vogelgezwitscher und Waldgeruch, dem weichem Gras unter den Füßen und leichtem Wind in den Haaren – Körper, Geist und Seele wieder in Verbindung zueinander bringen. Dieses Erlebnis an einem so mystischen und kraftvollen Ort wie den Externsteinen ist etwas ganz Besonderes.
Der Kurs ist in einem dynamischen Vinyasa Yoga aufgebaut. Es werden kräftigende Übungen dem Rhythmus der Ein- und Ausatmung angepasst, mit mobilisierenden Bewegungsabfolgen und Dehnungen verbunden. Die Kurse sind für Jedermann – es geht vor allem darum Spaß zu haben, in der Natur zu sein und dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun.
Dauer: 75 Minuten
Kosten: 12 € pro Person
Yogalehrerin: Laura Süßner (nähere Info´s: myheartbeatsyoga.de)
Bitte mitbringen: Eine (rutschfeste) Matte, Wasser und eine Jacke oder Decke zum Überziehen für die Schlussentspannung.
Wichtig: Der Kurs kann leider nur bei gutem Wetter stattfinden. Sollte der Termin einmal nicht stattfinden können, so wird ein Alternativtermin vorgeschlagen.
Anmeldung: Bitte per E-Mail unter info@myheartbeatsyoga.de
Kulturell unterwegs #5 Externsteine

https://www.youtube.com/watch?v=aM8Ux-Y … mp;index=3

27

06. Januar 2018
Nachhaltige Holzwirtschaft in den Wäldern des Landesverbandes Lippe
Haben Sie sich schon mal über diese Bank an den Externsteinen gewundert? Bequem ist sie nicht, aber sie steht dort und an anderen Stellen in Lippe nicht ohne Grund: So viel Holz wächst in den Wäldern des Landesverbandes Lippe in 2 Minuten nach.
Rasten Sie einfach mal 2 Minuten auf dieser Bank und genießen dabei den tollen Blick auf die Externsteine…
Holznutzung wird aktuell viel diskutiert – für die Bewirtschaftung der Wälder des Landesverbandes Lippe ist sie seit Jahrzehnten Kerngeschäft. Ohne die Erlöse aus der Holzproduktion wären viele Kulturaufgaben des Landesverbandes Lippe nicht zu finanzieren.
Die Forstabteilung produziert Holz auf der Basis eines soliden, nachhaltigen und zukunftssicheren Geschäftsmodells: 120.000 Festmeter Holz können jedes Jahr in den Wäldern des Landesverbandes Lippe geerntet werden, 125.000 Festmeter wachsen im gleichen Zeitraum nach. Der Vorrat an Holz nimmt somit jährlich zu.
Mehr über die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe erfahren Sie hier.
Externsteine in Detmold Germany

https://www.youtube.com/watch?v=LiQGLYS … mp;index=4

28

05. Januar 2018
Zertifizierung der Externsteine als Nationales Geotop bestätigt
Naturdenkmal zählt zu den bedeutendsten 77 Geotopen Deutschlands
Eine erfreuliche Nachricht hat die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe erreicht: Die Zertifizierung der Externsteine als Nationales Geotop, 2006 vorgenommen von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e.V., ist bestätigt worden. Das Naturdenkmal zählt somit weiterhin zu den bedeutendsten 77 Geotopen Deutschlands, die 2006 im Rahmen eines Wettbewerbs mit diesem Titel ausgezeichnet worden waren.
Die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien e. V. aus Hannover hatte 2004 zu diesem Wettbewerb ausgerufen, um die bedeutendsten Geotope Deutschlands zu erfassen. Kriterien waren eine „außergewöhnliche natürliche Ausprägung“, die Perspektive des langfristigen Erhalts oder auch die öffentlichen Informationsmöglichkeiten über das Geotop. Unter 180 Bewerbern kürte die Akademie zwei Jahre später 77 Nationale Geotope, um eine breite Öffentlichkeit auf diese einzigartigen Naturschätze Deutschlands aufmerksam zu machen.
Die Zertifizierung wurde bestätigt, weil sich die Denkmal-Stiftung erneut bereit erklärte, das Naturdenkmal Externsteine zu pflegen, zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Das belegt zum einen die herausragende Qualität und Einmaligkeit der Externsteine mit ihrer Umgebung als Naturdenkmal und Geotop. Es belegt aber auch den hervorragenden Zustand, und dieser ist vor allem dem hohen Engagement unseres Mitarbeiterteams vor Ort zu verdanken“, lobt Peithmann.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es, die Sorge dafür tragen, dass das Gelände gepflegt ist und sich unsere Gäste bei uns so wohlfühlen“, ergänzt Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. „Immerhin ziehen die Externsteine und das umgebende Naturschutzgebiet jedes Jahr rund 500.000 Besucherinnen und Besucher an. Der Balanceakt zwischen diesem großen Besucherinteresse auf der einen, und Erhalt und Pflege auf der anderen Seite gelingt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut, das zeigt diese Auszeichnung.“
Externsteine Horn-Bad Meinberg - lipperland.de

https://www.youtube.com/watch?v=OSUMXo3 … mp;index=5

29

Эксерские камни
[править | править код]
Материал из Википедии — свободной энциклопедии
Перейти к навигацииПерейти к поиску
Вид с юго-западной стороны
«Снятие со креста»
Эксерские камни (а также Эгстерские, Эгистерские или Эггерские камни) — группа скал в Тевтобургском Лесу вблизи Хорн-Бад-Майнберга, в районе Липпе, в Северном Рейне-Вестфалии. Она состоит из тянущегося с северо-запада на юго-восток на протяжении почти километра ряда колоссальных столбов и глыб песчаника, кое-где повалившихся и представляющих огромные, почти отвесные стены. Внизу самой высокой и широкой из этих скал вырублена пещерная часовня, освященная, как видно по упавшей при ней надписи, в 1115 году. Снаружи, у входа в эту часовню, высечены на скале, по всей вероятности, около того же времени, с одной стороны фигура апостола Петра, а с другой — рельеф вышиной приблизительно в 5, шириной приблизительно в 4 метра, изображающий в верхней своей части «Снятие со креста» — одно из замечательнейших произведений византийско-романского искусства.
Несмотря на то, что камень сильно выветрился и некоторые места рельефа отбиты или отвалились, он доныне поражает грандиозностью композиции и дает прекрасное понятие о большом шаге вперед, сделанном скульптурой в начале XII столетия сравнительно с предшествовавшим временем. Фигуры в нём уже не так коротки, как прежде, а Спаситель представлен даже чересчур длинным. Две бородатые фигуры (Никодим и Иосиф Аримафейский) снимают со креста бездыханное тело Христа; Богородица поддерживает голову своего Сына, и в её позе выказывается попытка на экспрессию (лик Богородицы совершенно стерся). По другую сторону от креста стоит удручённый горем ап. Иоанн. Вверху изображен склонившийся над телом Христа Бог-Отец; Он благословляет Его десницею, а в шуйце держит Его дух, улетевший из тела, и победную хоругвь. Справа и слева от Бога-Отца — обычные в эпоху, к которой относится этот памятник искусства, олицетворения плачущих луны и солнца. Остаток византийского влияния проглядывает здесь только в правильности расположения и в мелочности выделки складок на драпировках, все же остальное имеет чисто романский характер: скульптор исполнил свою задачу хотя и с младенческой неумелостью, но, видимо, с искренним одушевлением, свободой и смыслом. Нижнюю часть рельефа составляло аллегорическое изображение Страшного Суда, но оно до такой степени пострадало, что распознать его композицию совершенно невозможно. Как Экстерская часовня, так и рельефы при ней, вероятно, суть произведения монахов находившегося вблизи от неё Аддингофского монастыря.Во время 2 мировой войны активно изучались главой СС Генрихом Гимлером.Одна из самых знаменитых достопримечательностей Германии. EXTERNSTEINE

https://www.youtube.com/watch?v=bbofdEL … mp;index=6

30

Externsteine
Zur Navigation springenZur Suche springen
Externsteine, 2007 (von Südwesten)
Die Externsteine [ˈɛkstɐnʃtaɪnə] sind eine markante Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende Natursehenswürdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Die Felsen sind vom Wiembecketeich und einer parkartigen Anlage umgeben. Die Externsteine liegen im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Den Externsteinen werden besondere kulturgeschichtliche Bedeutungen zugeschrieben.
„Picarum Rupes vulgo Exterenstein“ Radierung von Romeyn de Hooghe nach Vorlage Rudolphis aus der wirkungsgeschichtlich bedeutenden Monumenta Paderbornensia[1]
Der Name der Felsengruppe war bis heute häufig Gegenstand in den Publikationen zu den Externsteinen. Die heutige Schreibweise Externsteine geht höchstwahrscheinlich auf den Lexikographen Jacob Christoph Iselin zurück.[2] In den Deutungen und Erklärungen des Namens steht besonders das Bestimmungswort „Exter(n)-“ im Zentrum. Im Wesentlichen wird dieses als Ableitung von den niederdeutschen dialektalen Bezeichnungen der „Egge“ für einen Gebirgszug (Osning aus Osnegge, Eggegebirge) und als Ableitung vom Namen der Vogelart der „Elster“ gedeutet. Das Grundwort „-stein“ erscheint in den ältesten Belegen im Singular zu altsächsisch „sten“ = „Stein, Fels“; belegt sind chronologisch die folgenden Formen (in Auswahl):[3]
um 1093, 1380 als „Agistersten“
1379 „thon Eghesterensteyn“
1571 als zum „Egestersteine“
1598 „Eggsternstein“
1627 „Egerster Stein“
Seit Hermann Hamelmanns 1564 publizierter einflussreicher Abhandlung über die westfälische Geschichte wird die Formation vermehrt als „rupis picarum“ = „Fels der Elstern“ bezeichnet.[4] Der Bezug zur Elster stammt wahrscheinlich als eine sekundäre volkssprachlichen Verbindung während der mittelniederdeutschen Sprachperiode aus den belegten Formen wie „egester, egster, exter“.
Die gegenwärtige wissenschaftliche Namenforschung (Meineke, Udolph/Beck) geht bei der Deutung des Bestimmungswortes und mithin des Kompositums von der ältesten belegten Form Ag-i-ster- aus. Diese Form zeigt die germanische Wortwurzel *ag- = „scharf, spitz, kantig“ oder „Stein“; diese Wurzel liegt beispielsweise in altsächsisch eggia = „scharfe Schneide, Schwert“ und mittelniederdeutsch egge = „Schneide, Saum, Bergrücken“ und in neuhochdeutsch Egge vor (wie beispielsweise das Ackergerät). Des Weiteren zeigt Agister- eine alte -str- Ableitung, die besonders von -i- oder -j-Stämmen abgeleitet ist, wie beispielsweise in germanisch *blōstra-, gotisch blōstr, althochdeutsch bluostar = „Verehrung“ sowie in germanisch *gelstra-, gotisch gilstr = „Tribut, Zoll“ und althochdeutsch gelstar = „Opfer“.
Das Bestimmungswort im heutigen Namen Externsteine ist demnach die in Westfalen verbreitete Bezeichnung „Egge“, und konkret in Verbindung mit der Felsformation die Bedeutung für „eine hervorspringende Stelle oder einen schmalen Bergrücken“ nach seiner ursprünglich spitz zulaufenden und hoch aufragenden Gestalt.[5]
Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wollsackverwitterung an den Externsteinen.
Im Nordosten von Nordrhein-Westfalen, im Südteil des Kreises Lippe gelegen, gehören die Externsteine zum Horn-Bad Meinberger Stadtteil Holzhausen-Externsteine, der rund einen Kilometer (Luftlinie) nordwestlich liegt.
Regionalgeografisch markant stehen die Felsen nur ca. drei Kilometer nordwestlich der Stelle, an der die von Nordwest nach Südost streichende Gebirgskette des Teutoburger Waldes in das von Nord nach Süd verlaufende Eggegebirge umbiegt.[6] In Richtung Nordwesten gehen die Externsteine direkt in die ansteigenden waldreichen Hänge des Bärensteins und nach Südosten unmittelbar in jene des Knickenhagens über. Direkt vorbei an der Felsengruppe fließt im Einzugsgebiet der Weser die Wiembecke, die am Fuß der Felsen zum Wiembecketeich aufgestaut wird.
Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Externsteine bestehen aus dem Osning-Sandstein, dessen Material, entstanden aus der Rheinischen Masse, während der Unterkreide in küstennahem Flachwasser am Rande eines großen Meeres abgelagert wurde, das damals einen Großteil des nördlichen Mitteleuropa bedeckte.[7] Die stratigraphische Einordnung der Externsteine ist schwierig, da bei ihnen keine Makrofossilien gefunden wurden;[6] als wahrscheinlichste Entstehungszeit wird das Unter-Alb vor ca. 110 Mio. Jahren angenommen.[8]
Ursächlich hervorgerufen durch die Nord-Drift der Afrikanischen Platte wurden durch die saxonische Bruchschollentektonik, beginnend vor etwa 70 Millionen Jahren, die ehemals waagerecht liegenden Gesteinsschichten dann lokal senkrecht gestellt, so dass das Material an der Nordostseite der Felsen älter ist als an der Südwestfront.[9] Begünstigt durch ein in der Folgezeit des Paläogen und Neogen (früher: Tertiär) herrschendes feuchtwarmes, tropisches Klima mit intensiver chemischer Verwitterung erhielten die Felsen durch Erosion ihre jetzige, etwas bizarr anmutende Form.[10] Gut zu erkennen ist die für Granit, aber auch besonders massiven Sandstein typische Wollsackverwitterung.
Die Felsgruppe ragt in der sonst weitgehend steinfreien Umgebung maximal 47,7 m über die Oberfläche des Wiembecketeichs in die Höhe und erstreckt sich linienförmig über mehrere Hundert Meter Länge. Sie beginnt etwas versteckt im Wald mit vereinzelten kleinen Felsen und zieht sich hin bis zu den gut sichtbaren 13 relativ freistehenden Einzelfelsen. Diese Felssporne bestehen aus hartem, verwitterungsresistentem Quarzsandstein mit geringen Mengen an Feldspat und Glaukonit.[8]
Die geologische Bedeutung der Externsteine wurde am 12. Mai 2006 mit der Auszeichnung als Nationales Geotop durch die Akademie für Geowissenschaften zu Hannover gewürdigt.[11]
Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bereits 1926 wurden die Externsteine unter Schutz gestellt. Das Schutzgebiet der Externsteine bestand aus mehreren als Naturdenkmale bezeichneten Teilflächen und war nach dem Bereich Donoper Teich/Hiddeser Bent das zweite Schutzgebiet in Lippe. Ziele waren die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands, dazu gehörte die Verlegung der zwischen den Felsen hindurchführenden Straße, der Rückbau der modernen Bauwerke und die Beseitigung des Stauteichs. Die Zusammenlegung der Teilflächen zu einem durchgehenden Gebiet nach dem Reichsnaturschutzgesetz vom 26. Juni 1935 wurde durch die SS, die den Vorstand der Externsteine-Stiftung übernommen hatte, verhindert. Erst 1953 wurden die zehn Naturdenkmale zu einem Naturschutzgebiet Externsteine mit einer Größe von 140 ha zusammengefasst.[12]
Heute besteht ein 127 ha große Naturschutzgebiet Externsteine.[13] Die Felsen selbst stehen gleichzeitig als Bodendenkmal unter Schutz. Das Gebiet ist von europäischer Bedeutung, was auch durch die Natura-2000-Unterschutzstellung 2004[14] im Rahmen der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie dokumentiert ist.[14]
Aus Naturschutzsicht besonders wertvoll sind nicht nur die Felsen, mit einem der größten Vorkommen einer Pioniervegetation an Silikatfelsen in NRW wie Farne, Moose und Flechten, sondern auch die auf den benachbarten Bergkämmen Knickhagen und Bärenstein vorhandene Bergheide mit kleinflächig vorhandenen Hangmooren. Dort wachsen unter anderem Wacholder, Moor- und Sandbirken, Blaubeeren, Seggen, Binsen, Borstgras, Pfeifengras, Besenheide und Torfmoose. Es gibt große Bestände von den drei Orchideenarten Geflecktes Knabenkraut (Unterart Fuchs-Knabenkraut), Mücken-Händelwurz und Großes Zweiblatt. Bemerkenswert sind auch große Bestände des Sumpf-Veilchens und der Gewöhnlichen Natternzunge.[15]
Neben den im Gebiet vorrangig zu schützenden Erlen-Eschen-Wäldern[14] sind zudem als Kulturlandschaftselemente einige Alteichenbestände ehemaliger Hutewälder bedeutend, die durch die mittelalterliche, „Berghude“ genannte Beweidung entstanden. Des Weiteren sind größere Vorkommen von Ilex im artenreichen Wald des NSG erwähnenswert.[16] Relevant für die Unterschutzstellung des Gebietes sind insbesondere die (Brut-)Vorkommen folgender geschützter Tierarten: Mittelspecht (Dendrocopos medius), Schwarzspecht (Dryocopos martius), Grauspecht (Picus canus), Nördlicher Kammmolch (Triturus cristatus)[13] und Eremit (Osmoderma eremita).[14] Weitere interessante Arten im NSG sind Becher-Azurjungfer, Blaugrüne Mosaikjungfer, Gemeine Heidelibelle, Hufeisen-Azurjungfer, Geburtshelferkröte, Großer Abendsegler, Wasserfledermaus, Siebenschläfer und Wasserspitzmaus.[13] Seit 2006 brütet der Uhu an einem kleineren Nebenfelsen. Der Brutplatz wird abgesperrt und an Tagen mit besonderem Besucherandrang wie der Walpurgisnacht und der Sommersonnenwende bewacht. Am Uhubrutfelsen wurden 70 Kletterhaken entfernt, um illegales Klettern zu verhindern.[17]
Historisch interessant ist das ehemalige Vorkommen des seltenen Lebermooses Harpanthus scutatus an den Felsen. Es wurde dort zuletzt 1947 nachgewiesen. Damals galt der Standort als das letzte Vorkommen in Nordrhein-Westfalen; erst seit den 1990er Jahren sind wieder einige wenige Stellen im Eggegebirge als Standorte bekannt.[18]
Der Wanderfalke brütete zumindest in den Jahren 1885 und 1886 an den Felsen. 1885 kam es zu einer erfolgreichen Brut. Im Jahr 1886 wurde das Weibchen des Brutpaars abgeschossen.[19]
Die naturschutzfachliche Betreuung der Flächen wird durch die Forstverwaltung des Landesverbandes Lippe, der auch Eigentümer der Felsen ist, die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Lippe und die Biologische Station Lippe durchgeführt. Die Biologische Station Lippe führt Kartierungen ausgewählter Arten durch und macht regelmäßig Führungen im Gebiet. Es werden Maßnahmen für ein naturverträgliches Besucherlenkungskonzept durchgeführt. So wurden mehrere trittempfindliche, feuchte Orchideenwiesen durch einfache Leitvorrichtungen gesichert. Als Maßnahmen zur Biotoppflege wurden Gehölze gefällt um die Heidebereiche zu vergrößern und in einem kleinen Hangmoor den Wasserentzug und die Beschattung zu verringert und konkurrenzschwache Moorpflanzenarten zu fördern. Eine Schaf- und Ziegenherde der Biologischen Station Lippe beweidet Heideflächen.[20]
Beschreibung der Felsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wackelstein Nahansicht
Zwischen den bewaldeten Erhebungen Bärenstein und Knickenhagen befinden sich die Externsteine auf einer Linie, die grob gesehen von Südosten nach Nordwesten verläuft. Ihre einzelnen Felsen werden von Nordwesten nach Südosten gezählt.[21] Die beiden Seiten der Felsenreihe unterscheiden sich grundsätzlich. Auf der Nordostseite der Felsen nimmt man eine Fülle von Bearbeitungsspuren wahr. Auf der nach Südwesten blickenden Seite sind nur wenige Spuren zu finden. Der Eindruck der mächtig aus dem Boden aufsteigenden Felsen hat seine Ursprünglichkeit hier gewahrt, während die Nordostseite derart von Menschenhand überformt ist, dass der Eindruck einer Ruine entsteht. Man hat daher die Nordostseite die Vorderseite genannt, die andere die Rückseite.[22] Die Beschreibung konzentriert sich im weiteren naturgemäß auf die Vorderseite (NO).
Der am weitesten nordwestlich, direkt im Tal der Wiembecke aufragende Fels wird Felsen 1 genannt. Schreitet man von dort weiter in Richtung Südosten, schließt sich der markante Felsen 2 an, der wegen seiner Gestalt herkömmlich als Turmfels bezeichnet wird. Zwischen den beiden befindet sich ein kleinerer Fels, nahe über dem Boden mit Fels 1 verbunden, so dass der große Fels 1a, der kleine Fels 1b genannt wird. Man nennt den großen Felsen 1a auch nach einer in ihm gelegenen Grotte den Grottenfels. Auf den Turmfels (Nummer 2) folgt wieder ein niedrigerer, der, weil die Treppe zur Höhe des Turmfelsens sich an seinen Seiten emporwindet, als Treppenfels bezeichnet wird.
Eine mächtige Kluft, durch die seit etwa 200 Jahren eine Straße führt, trennt den Treppenfelsen von Fels 4, auf dem ein mächtiger Brocken lose liegt, der für das Auge abzustürzen droht. Nach diesem wackligen Stein spricht man vom Wackelsteinfelsen. Er wird überragt von dem anschließenden Felsen 5, der nach einem am Gipfel sichtbaren, nach Südosten blickenden Männerkopf der Ruferfelsen genannt wird. Etwa acht weitere noch wenig untersuchte Felsen folgen in südöstlicher Richtung.
Grottenfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein Eingang zu der „Grotte“
Grundriss der Grotten in Felsen 1
Die wichtigsten Spuren am Grottenfels (Nummer 1a) sind die Höhlen, die Treppenanlage, das Gipfelplateau und das berühmte Felsenrelief der Kreuzabnahme.
Der Gipfel ist plateauartig eingeebnet worden, so dass sich über der von Klüften zerrissenen Oberseite des Grottenfelsens eine gleich hohe Fläche erstreckt. Etwa zwei Meter unterhalb des Gipfels ist auf der Südwestseite die Grundfläche eines winkelförmig um den Gipfel gelagerten Raumes zu sehen.
Der Fels trägt spätestens seit 1663, wahrscheinlich schon länger, einen Treppenaufgang. Zwischen Turmfels und Grottenfels beginnt die Treppe, die zunächst auf den Gipfel des Felsens 1b führt und von dort zum Gipfel des Grottenfelsens (Nummer 1a). Spuren älterer Treppenanlagen sind vorhanden.
Zwischen dem Grottenfelsen und Fels 1b ist ein Spalt mannshoch zu einem Gang verbreitert worden, der auf die Rückseite der Felsen führt.
Kuppelgrotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Grotte selbst umfasst drei Räume, die längs der Nordostseite gelegen und untereinander verbunden sind. An der südöstlichen Schmalseite des Felsens ist der Eingang zur sogenannten Kuppelgrotte. Neben dem Eingang steht eine undeutlich aus dem Felsen herausgearbeitete Gestalt mit einem Schlüssel, die oft als Petrus verstanden wird.[23] Die etwa 4 Meter lange Kuppelgrotte ist unten schmal und weitet sich oben zu einer Kuppel. Ihre unregelmäßige Form, die nur an wenigen Stellen Meißelspuren trägt, soll sie durch Feuereinwirkung erhalten haben.[24]
Hauptgrotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Durch einen schmalen Korridor gelangt man in die rechteckige, nach Nordwesten sich erstreckende Hauptgrotte. Sie hat, wie alle Wände bezeugen, ihre Kastenform mit Hilfe von Hammer und Meißel erhalten. Ihre auffallendste Einrichtung ist ein halbkugelförmiges Becken von zirka 1,25 Meter Durchmesser, das an der Südwestwand in den Boden eingesenkt ist. Zwei Türöffnungen, die eine schmal und rechteckig, die andere breit und torbogenförmig, geben dem Raum Licht. Neben der rechteckigen Tür finden sich eine mittelalterliche Inschrift[25] und eine Fratze.
Nebengrotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der dritte ebenfalls kastenförmige Raum, die Nebengrotte, schließt am Nordwestende der Hauptgrotte an und erstreckt sich im rechten Winkel zur Hauptgrotte in Richtung Nordosten. Ihre Wände sind ebenfalls bearbeitet. Die Südostseite des Raumes birgt zwei rechteckige Vertiefungen, eine davon mannshoch, die andere ein Quadrat in Herzhöhe.
An der gegenüberliegenden Wand wurde am Rande einer Feuerstelle ein großes Zeichen etwa einen Zentimeter tief eingemeißelt. Carl Dewitz beschrieb dieses Zeichen in der Nebengrotte, damals nur zur Hälfte sichtbar, erstmals 1886 als „Runenzeichen“.[26] Im Jahre 1929 wurde die zweite Hälfte des Zeichens unter einer Verputzschicht entdeckt und unter maßgeblicher Beteiligung von Wilhelm Teudt freigelegt.[27] Das Zeichen wurde von Teudt und seinen Nachfolgern als „Binderune“[28] oder „Julsymbol“ (Herman Wirth 1933)[29] gedeutet. Andere identifizierten es anhand vergleichbarer Inschriften auf Richtschwertern als frühneuzeitliche Darstellung eines Galgens (Kurt Tackenberg 1933,[30] Alois Fuchs 1934,[31] Friedrich Focke 1943[32]) und brachten damit in Zusammenhang, dass der Raum in der frühen Neuzeit als Gefängnis der Stadt Horn genutzt wurde. Letzteres ist die heute wissenschaftlich akzeptierte Meinung.[33]
Die Außenwand der Nebengrotte ist durch ein großes Fenster durchbrochen, unter dem der Sargstein liegt. Von diesem Raum führt ein durch den Felsen gebohrtes, etwa 4 m langes Rohr schräg hinunter und tritt in der Höhe des Sarges am Kopfende desselben wieder ins Freie. In der Grotte liegt die Öffnung neben dem Fenster im Fußboden, allerdings durch Zement verschlossen.
Sargstein und Kreuzabnahmerelief[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Kreuzabnahme-Relief an den Externsteinen; das gebeugte „Y“ rechts unter dem Kreuz wird oft als Irminsul gedeutet
Der Sargstein am Fuß des Grottenfelsens ist an allen Seiten bearbeitet. In seine Nordwestseite ist eine Art von Arkosolgrab mit einer menschenförmigen Aussparung für den aufzunehmenden Leib eingehauen. Auf der Höhe des Sargsteins ist ein kleines Podest ausgeschlagen, zu dem von zwei Seiten Treppenanlagen hinauf führen, die massiv beschädigt worden, deren Reste aber gut erkennbar sind.
An der Außenwand der künstlich geschaffenen Höhlung, direkt vor der Kuppelgrotte, ist das 5,5 Meter hohe mittelalterliche Kreuzabnahmerelief an den Externsteinen eingeschlagen. Über der rechteckigen Tür sieht man eine Vertiefung, eine Hohlform, die an die Beine, den Körper und Flügel eines Vogels erinnert.
Turmfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Grundriss der Höhenkammer im Turmfels.
Der Turmfels hat seinen Namen daher, dass er von Südwesten gesehen wie ein quadratischer Turm aussieht. In der Höhe ist ein Raum ausgeschlagen, dessen Längsachse ungefähr in Richtung Nordost verläuft, die sogenannte Höhenkammer. Die beiden Schmalseiten haben jeweils eine Nische erhalten. Diejenige im Südwesten ist rechteckig und wird von zwei Rundpfeilern flankiert. Die andere im Nordosten, in der ein Podest mit einem schlanken Ständer – eventuell einem Altar – ausgeschlagen ist, wird von einem Rundbogen überwölbt. Über dem „Ständer“ befindet sich ein rundes Fenster, das aufgrund seiner Ausrichtung auf den Aufgangspunkt der Sonne zur Sommersonnenwende zu der Deutung geführt hat, dass der Raum astronomischen Beobachtungen gedient haben könnte.[34] Für ein weiteres Fenster ist die Nordwestwand genau in Achse mit den Felsen, etwa auf den Untergangspunkt der Sonne zur Sommersonnenwende ausgerichtet, zwei Meter tief durchbrochen worden. Am östlichen Ende der Nordwestwand befindet sich in Hüfthöhe ein ausdrucksvoller männlicher Kopf mit geöffnetem Mund.
Die Decke der Höhenkammer ist gewaltsam abgesprengt worden. Auf dem schwer zugänglichen Gipfel, der den Raum noch teilweise überwölbt, befindet sich eine kleine Erhöhung, die Krone, in die eine runde Vertiefung eingeschlagen ist.[35] Zu Füßen des Turmfelsens steht auf der Nordostseite ein Podest, die sog. Kanzel. Reste von sieben Treppenstufen ziehen sich um die Vorderseite und eine Längsseite. Auf der Oberseite ist eine etwa 35 Zentimeter mal 30 Zentimeter große Standfläche ausgearbeitet.
Treppenfelsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In die Externsteine eingemeißelte Treppe, um den Aufstieg zu erleichtern (2012).
Lippisches Wappen
Der Treppenfelsen (Nummer 3) bietet heute vor allem den Aufgang zur Höhenkammer des Turmfelsens, die man von ihm aus in luftiger Höhe über eine mit Holzbohlen belegte eiserne Brücke erreicht. Auch hier gibt es Reste andersartiger älterer Treppenanlagen. Auf der Höhe des Felsens sind im Südwesten Reste einer Kammer vorhanden.
Wackelsteinfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Auffälligste am Felsen 4 ist der Wackelstein auf seinem Gipfel. Er ruht auf drei Punkten, doch hat man ihn mit Metallbändern festgezurrt und den Raum um seinen Fuß einbetoniert. Der Wackelsteinfels (Felsen 4) ist von zwei senkrechten Klüften durchzogen, die auf der Vorder- und Rückseite hervortreten. Gemeinsam mit anderen hervortretenden Flächen fügen sie sich zu erkennbaren Gestalten zusammen, die erst in den 1950er Jahren von Fritz Schäfer entdeckt wurden. Sowohl auf der Vorder- wie auf der Rückseite sind Bearbeitungsspuren in großer Zahl vorhanden, die die seit den 1980er Jahren besonders von Walther Matthes vertretene Vermutung nahegelegt haben, dass die natürlich vorhandenen Bildungen von Menschenhand in Richtung auf einen bestimmten Ausdruck ergänzt worden seien.[36] So sieht man auf der Vorderseite den Schemen einer menschlichen Gestalt, die am Felsen zu hängen scheint. An der Rückseite des Felsens soll das Profil eines Tierkopfes mit langem Hals zu erkennen sein.[36] Im unteren Bereich der Vorderseite ist zudem ein lippisches Wappen aus dem 16. und 17. Jahrhundert eingelassen.
Weitere Felsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Auch der Felsen 5, der höchste der Hauptgruppe, weist am Gipfel von Nordosten gesehen eine Felsenfigur auf, im Volksmund der Rufer genannt, die ebenso wie die übrigen Figuren nach Matthes dadurch entstanden sein soll, dass durch Absprengen flacher Gesteinsschollen glatte Flächen geschaffen wurden, die im Verein mit den natürlichen Verwitterungsspuren des umgebenden Gesteins die gewünschten Formen hervorbrachten.[36]
Parallelen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eine ähnliche Sandstein-Formation in Europa bilden die Meteora-Felsen in Griechenland.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Deutung der Externsteine als ein germanisches Heiligtum, das von Karl dem Großen zerstört worden sei, durch Hermann Hamelmann im Jahr 1564 erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem allgemein aufkommenden Interesse an Vor- und Frühgeschichte einen ersten Höhepunkt, um sich dann von den 1920er Jahren bis 1945 erneut großer Popularität zu erfreuen. Seitdem werden, vor allem in der heimatkundlichen Forschung, diese Ansätze immer wieder aufgegriffen, wobei die Interpretationen von Sternwarte bis hin zu Kultplatz reichen. In der esoterischen Literatur finden sich teils fantastische Deutungen. Ausgrabungen erbrachten jedoch keinen eindeutigen Nachweis einer kultischen Nutzung in ur- oder frühgeschichtlicher Zeit, sondern belegen menschliche Aktivitäten erst für das frühe Hochmittelalter.
Ur- und Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gesichert sind aus dem direkten Umfeld der Felsen archäologische Funde aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) und Mittelsteinzeit, insbesondere Feuerstein-Spitzen und -Abschläge, die allerdings nur belegen können, dass die damaligen Menschen die Steingruppe aufgesucht haben, – aus welchen Gründen, ist den Relikten nicht zu entnehmen. Keine gesicherten Belege aus Funden gibt es hingegen für menschliche Nutzungen in der Jungsteinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit.
In unmittelbarer Umgebung der Steine befinden sich noch mehrere Hohlwege, darunter der Hohlweg Große Egge, die oft fälschlich als Reste von „Römerwegen“ bezeichnet werden. Die Ursprünge dieser Relikte historischer Verkehrsbeziehungen liegen aber mit Sicherheit nicht bei den Römern. Ob sie bereits in prähistorischer Zeit oder erst im Mittelalter entstanden, kann derzeit nicht entschieden werden.
Neuere Thermolumineszenzdatierungen durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ergaben eine Nutzung der ältesten beprobten Feuerstelle in der Kuppelgrotte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen der Mitte des 6. und dem Beginn des 10. Jahrhunderts (735 ± 180 n. Chr.). Eine weitere Feuerstelle in derselben Grotte wurde im 9. bis 11. Jahrhundert (934 ± 94 n. Chr.) genutzt. Eine Probe aus der Nebengrotte ist jünger als 1025 ± 100 n. Chr. und zwei weitere Brandspuren in der Haupt- und Nebengrotte stammen erst aus dem Spätmittelalter (1325 ± 50 n. Chr. und 1425 ± 63 n. Chr.). Ältere Nutzungen dieser Feuerstellen können mit dieser Untersuchungsmethode weder ausgeschlossen werden noch sind sie zwingend anzunehmen. Damit kann die Nutzung der Grotten in prähistorischer Zeit durch diese Untersuchungen zwar nicht ausgeschlossen werden, aber es fehlen dafür weiterhin belastbare Belege.[37]
Einige Astronomen haben dagegen auf eine mögliche vorchristliche Nutzung des Turmfelsens und anderer Partien der Externsteine zu Zwecken der Himmelsbeobachtung hingewiesen.[38]
Mittelalter
Eine moderne Auswertung der archäologischen Funde, insbesondere der Keramik und der Metallgüter, erbrachte eine Datierung der Fundobjekte vom späten 10. bis ins 19. Jahrhundert. Die daraus abgeleitete mindestens zeitweilige Anwesenheit von Menschen an der Felsengruppe passt zu einer Abdinghofer Urkunde, nach der die Externsteine 1093 von dem Paderborner Kloster gekauft worden sein sollen.[39]
Das Arkosolium im Grabfelsen am Fuße des Felsens 1
Die Mönche umliegender Klöster, vielleicht auch aus Paderborn, waren höchstwahrscheinlich die Urheber architektonischer und gestalterischer Arbeiten an den Externsteinen und in ihrem Umfeld. Die nicht kunsthistorisch datierbaren Gebilde, wie z. B. des Felsengrabes (Arkosol) und der oberen Kapelle (Felsen 2), die in der kunsthistorischen Forschung oft, in Anlehnung an die Abdinghofer Besitzansprüche, als Nachbauten der Jerusalemer Passionsstätten interpretiert werden, sind vielleicht ebenfalls mittelalterlich und von Mönchen beauftragt. Die höhergelegene Kapelle mit Altar ist mit der Höhe Golgathas assoziiert.[40] Die Höhlen in den Sandsteinfelsen wurden als Eremitage genutzt. In der Hauptgrotte, manchmal auch untere Kapelle genannt, findet sich eine Weihinschrift mit der Jahreszahl 1115. Auch ihre Echtheit ist nicht unbestritten geblieben.[41]
Das bekannte in den Grottenstein gemeißelte Kreuzabnahmerelief wird jedoch von der kunsthistorischen Forschung, nach der fälligen Neubewertung in den 1950er Jahren, an der sich Otto Schmitt, Fritz Saxl und Otto Gaul beteiligten, in die Zeit zwischen 1130 und 1160 datiert.[42] wobei auch abweichende Datierungen existieren, so zum Beispiel in die karolingische Zeit, in der laut Walther Matthes in den Jahren 815 bis 822 die Externsteine der unbekannte Ort des Klosters Hethis, der Vorläufergründung von Corvey, gewesen sein soll.[43] Dass das Relief erst im 16. Jahrhundert von Lucas Cranach d. Ä. geschaffen worden sei, ist angesichts der Arbeitsweise und des Stils unwahrscheinlich. Es gilt als die älteste aus massivem Fels gehauene Steinmetzplastik nördlich der Alpen. Für die oft behauptete hochmittelalterliche Nutzung der Felsen als Wallfahrtsort fehlen sowohl mittelalterliche Quellenbelege als auch eindeutige Indizien in den Fundmaterialien.[44]
17. bis 20. Jahrhundert
Externsteine mit dem Lustschloss, Kupferstich von Elias van Lennep, 1663.
Seit 1665 stand in unmittelbarer Nähe der Steine ein Forsthaus im Fachwerkstil, das auch eine Schankwirtschaft enthielt.[45]
Im 17. Jahrhundert wurde unterhalb der Externsteine vom Lippischen Landesherrn Graf Hermann Adolf zu Lippe-Detmold, der nach der Reformation Besitzer des Platzes wurde, ein festungsartiges Lustschloss angelegt, das wohl auch der Kontrolle des Fernstraßenverkehrs diente, sonst jedoch nach kurzer Zeit fast ungenutzt blieb und verfiel. Es wurde auf Anweisung der lippischen Fürstin Pauline um 1810 wieder abgerissen, und das Gelände um die Externsteine wurde wieder in den Ursprungszustand versetzt.
1836 wurde aus romantisch-landschaftsästhetischen Gründen der unterhalb der Felsengruppe fließende Bach Wiembecke zum Wiembecketeich aufgestaut. Dieser künstliche Teich wurde zur Zeit des Nationalsozialismus für Grabungszwecke und im Rahmen der Gestaltung des Areals abgelassen, nach 1945 aber wieder neu angelegt.
1855 kaufte der Förster und Pächter der Schankwirtschaft das Forst- und Gasthaus. Sein Sohn ließ 1867 daneben einen neogotischen Hotelbau errichten, der von Architekt Friedrich Gösling in großen Dimensionen entworfen wurde. Das Hotel Externsteine mit Restaurant bestimmte das Erscheinungsbild der Externsteine für die nächsten rund 100 Jahre.[45]
1881 und 1888 fanden an den Externsteinen die ersten archäologischen Grabungskampagnen unter eher schlichten Bedingungen statt. Im Rückblick ist davon auszugehen, dass damals insgesamt mehr zerstört als entdeckt worden ist. 1932 wurde eine archäologische Sondierungsgrabung von einem Bodendenkmalpfleger im Auftrag des damaligen Freistaats Lippe vorgenommen.
Zur Verkehrssicherung wurde der Wackelstein, der alten Geschichten zufolge auf Feinde des Ortes herunterstürzen sollte, mit Eisenhaken befestigt.
Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kupferstich von Johann Christoph Frisch (1750) mit Bezeichnung eines Veledaturms als Sitz der germanischen Seherin Veleda
Julius Andrees Grabungsplan
Die jahrhundertealte Vorstellung von den Externsteinen als germanische Kultstätte griff die Völkische Bewegung auf. Kernthese dieser sonst uneinheitlichen Bewegung war die Annahme einer germanischen bzw. nordischen Hochkultur vor den antiken Hochkulturen des Mittelmeerraums, der sog. Germanenmythos. Belege dafür glaubten völkische Laienforscher in Steinsetzungen der Megalithkultur sowie in der Kunst der Völkerwanderungszeit und der Wikinger gefunden zu haben. So auch Wilhelm Teudt, der Mitte der 1920er-Jahre in den Externsteinen den Standort des vermeintlichen sächsischen Hauptheiligtums Irminsul entdeckt zu haben glaubte. Die Irminsul galt in völkischen und gilt in neuheidnischen Kreisen als Symbol des letzten Widerstandes der alten germanischen Religion, bevor sie von Karl dem Großen im Zuge der Christianisierung zerstört worden sei.
Teudt, der Mitglied zahlreicher völkischer Organisationen und ab 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP war, schlug den Nationalsozialisten nach ihrer Machtergreifung vor, die Externsteine in einen „Heiligen Hain“ zur Erinnerung an die Ahnen umzugestalten. Reichsführer SS Heinrich Himmler mit seiner Vorliebe für alles vermeintlich Germanische griff die Idee auf und gründete 1933 die Externstein-Stiftung; er selbst war ihr Vorsitzender.
1934 und 1935 wurden unter Leitung des Geologen und aktiven NSDAP-Mitglieds Julius Andree mit Hilfe des Reichsarbeitsdienstes umfangreiche archäologische Ausgrabungen durchgeführt, deren Dokumentation seit 1945 aber nur noch unvollständig ist. Erklärtes Ziel der Grabungen war das Auffinden von Belegen für eine vorchristliche germanische Kultstätte an den Steinen. Diese Grabungen werden von der heutigen wissenschaftlichen Archäologie in der Regel als „initiierte archäologische Zweckforschung“ angesehen. Ein Teil der Keramik- und Metallfunde der beiden Grabungen wird heute im Lippischen Landesmuseum Detmold aufbewahrt. Im Rahmen der Grabungen entdeckte und untersuchte Andree eine Wallanlage nordöstlich der Steine, die Immenburg auf dem gleichnamigen Flurstück.
Grundsätzlich und vorwiegend beschäftigten sich in der Zeit des Nationalsozialismus zwei verschiedene Organisationen mit der „Externsteinforschung“: die SS-Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe und das sogenannte Amt Rosenberg.
Seit 1945
In den Jahren von 1964 bis 1966 wurde das Umfeld der Externsteine aufgewertet. Ein Großparkplatz und eine Gaststätte wurden außerhalb der direkten Sichtlinie zu den Steinen neu errichtet. Dafür wurde das Hotel Externsteine von 1867 abgerissen. Seitdem wirken die Externsteine trotz der großen Besucherzahlen ruhiger.[45]
Seit Ende der 1990er Jahre gibt es im Rat der Stadt Horn-Bad Meinberg diverse Überlegungen, im Rahmen des Stadtmarketings den Platz an den Externsteinen zum Event-Ort auszubauen (von einer sanften Vermarktung über esoterische Großveranstaltungen bis zum Musical-Bau).[46] Diese Pläne wurden vor allem von Natur- und Denkmalschützern stark kritisiert und bislang nicht umgesetzt.
Externsteine mit Besuchern
Im Jahr 1813 wurde der durch die Felsen verlaufende alte Fernweg – der heutige Wanderweg – zur Straße befestigt und ausgebaut. Bei Einführung der Fernstraßennummerierung 1932 wurde die Straße Teil der Fernverkehrsstraße Nr. 1 (Aachen-Königsberg); sie wurde 1934 in Reichsstraße 1 umbenannt und 1936 nach Südosten verlegt (seit 1949 Bundesstraße 1).[47] 1940 wurde die ehemalige Reichsstraße für den öffentlichen Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt und das Gebiet zum Erholungsgebiet erklärt.
Von 1912 bis 1935 verkehrte auf der Fernstraße eine Überlandstraßenbahn der PESAG von Paderborn über Horn nach Detmold, die bei den Felsen eine Haltestelle hatte. Bis 1941 verkehrten an sommerlichen Sonn- und Feiertagen noch Straßenbahnen im Pendelverkehr auf einer Stichstrecke nach Horn-Externsteine.[48] 1953 wurde der Externstein-Abschnitt der Straßenbahn-Strecke, die zuvor nur noch unregelmäßig und zu touristischen Zwecken befahren wurde, aufgegeben.[48] Bis heute sind an den Felsen Einbuchtungen und Metallreste der Anlagen zu sehen.
Zwischen einer halben und einer Million Menschen besuchen jährlich die Externsteine.
Einige der Externsteine können bestiegen werden. Zwischen dem 1. April und dem 3. November ist eine Begehung der Höhenkammer möglich.[49] Abseits der Wege ist das Klettern und das Betreten der Felsköpfe jedoch zum Schutz der seltenen Vegetation grundsätzlich und teilweise deutlich beschildert untersagt.
Die Spitzen der direkt am Teich gelegenen Felsen sind über aufwendig in den Fels geschlagene Treppenaufgänge sowie eine Brücke hoch oben im Fels erreichbar. Von dort bietet sich in nördlicher bis östlicher Richtung eine gute Aussicht, die bei geeignetem Wetter bis zum entfernten Köterberg reicht. In andere Himmelsrichtungen ist der Ausblick wegen ausgedehnter und höhergelegener Waldgebiete weitgehend versperrt. Tagsüber muss für den Aufgang zu beiden Felsen ein Eintrittsgeld bezahlt werden; außerhalb der Öffnungszeiten ist einer dieser Felsen jedoch kostenfrei und vollständig zugänglich.
Wanderer erreichen die Externsteine von Norden her kommend über den Hermannsweg und von Süden her kommend über den Eggeweg, der Teil des Europäischen Fernwanderwegs E1 ist. Insgesamt fast 10 km lange Wanderwege erschließen das Gebiet.
Kultstätte esoterischer und politischer Gruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Menschen zelten an den Externsteinen zur Walpurgisnacht 2007, Blick von den Steinen auf die davorliegende Wiese
Von verschiedenen, im weitesten Sinne esoterischen Gruppen werden die Externsteine als „Kraftort“ mit außergewöhnlichen geomantischen und spirituellen Eigenschaften angesehen. In diese Theorien wird häufig auch der Bereich um die Externsteine mit einbezogen, beispielsweise der Bärenstein mit dem dortigen Steinbruch und der sogenannten „Feenwiese“.[50][51] Speziell in der neuheidnischen Szene werden die Daten der ersten kultischen Nutzung als zu spät angezweifelt, und lediglich die Übernahme einer älteren Kultstätte durch die Christen wird in Erwägung gezogen.
Bereits 1953 verbrachte die Wahl-Inderin Savitri Devi, welche Hitler verehrte, eine Nacht in einer Höhlung der Externsteine, die sie als altgermanisches Heiligtum ansah. Sie erzählt, sie habe dort Tod und Wiedergeburt erlebt und bei Sonnenaufgang den Namen vedischer Götter sowie den des Hitlers von einem Felsen herabgerufen.[52]
Zum Ersten Mai und insbesondere zur Walpurgisnacht und Sommersonnenwende finden an den Externsteinen als Kultstätte festivalartige Feierlichkeiten statt, mit den deutschlandweit größten, organisierten Treffen vieler Gruppen und Einzelpersonen aus dem esoterischen Spektrum. Seit 2010 sind zur Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende Zelte, Alkohol und Lagerfeuer verboten.[53] Das Alkoholverbot wurde zur Walpurgisnacht allerdings nicht durchgesetzt.
Ein Symbol sind die Externsteine auch für Gruppen wie die Freien Kameradschaften. Um 2004 vergruben die „Jungen Konservativen“ unter dem Schlagwort „Trauern um Deutschland“ Gegenstände wie die Deutsche Flagge, Lindenblätter, gentechnisch „reine“ Getreidesorten und Exemplare der Jungen Freiheit.[54]
Die Deutsche Bundespost brachte 1989 eine 350 Pfennig-Briefmarke mit den Externsteinen als Motiv heraus.
Kurzführer
Johannes Mundhenk: Externsteine. 4. Auflage. Wagener, Lemgo 1984 (= Lippische Sehenswürdigkeiten, Heft 2), ISBN 3-921428-08-4.
Elke Treude, Michael Zelle: Die Externsteine bei Horn. (= Lippische Kulturlandschaften, Heft 18). Lippischer Heimatbund, Detmold 2011, ISBN 978-3-941726-18-5, ISSN 1863-0529.
Archäologie und Geschichte
Walther Matthes: Corvey und die Externsteine. Schicksal eines vorchristlichen Heiligtums in karolingischer Zeit. Verlag Urachhaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-87838-369-X.
Johannes Mundhenk: Forschungen zu den Externsteinen. Wagener, Lemgo 1980–1983 (= Lippische Studien, Bände 5–8), ISBN 9783921428313
Friedrich Hohenschwert, Heinrich Beck, Jürgen Udolph, Wolfhard Schlosser: Externsteine. In: Heinrich Beck u. a. (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. 2. erw. Ausg. Band 8, de Gruyter, Berlin/ New York 1994, ISBN 3-11-013188-9, S. 37–49.
Robert Jähne, Roland Linde, Clemens Woda: Licht in das Dunkel der Vergangenheit. Die Lumineszenzdatierung an den Externsteinen. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007 (= Schriftenreihe der Schutzgemeinschaft Externsteine, 1), ISBN 3-89534-691-8.
Burkard Steinrücken, Neue Vermessung und neue Analyse der mutmaßlichen astronomischen Peilungen an den Externsteinen(PDF), 2013
Forschungs- und Rezeptionsgeschichte
Erich Kittel: Die Externsteine als Tummelplatz der Schwarmgeister und im Urteil der Wissenschaft. In: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde Band 33, 1964, S. 5–68. Wieder als unveränderter Sonderdruck, NHV, Detmold 1965. (Digitalisat)
Erich Kittel: Die Externsteine: Ein kritischer Bericht zu ihrer Erforschung und Deutung nebst Führer durch die Anlagen. 7. Auflage. Detmold 1984 (= Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 18), ISBN 3-924481-01-6.
Uta Halle: „Die Externsteine sind bis auf weiteres germanisch!“. Prähistorische Archäologie im Dritten Reich. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2002 (= Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 68), ISBN 3-89534-446-X (vgl. auch die Rezension für H-Soz-u-Kult von Gregor Hufenreuter)
Uta Halle: Die Externsteine – Symbol germanophiler Interpretation. In: Achim Leube, Morton Hegewisch (Hrsg.): Prähistorie und Nationalsozialismus. Die mittel- und osteuropäische Ur- und Frühgeschichtsforschung in den Jahren 1933–1945. Heidelberg 2002 (= Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, 2), ISBN 3-935025-08-4, S. 235–253.
Uta Halle: „Treibereien wie in der NS-Zeit“. Kontinuitäten des Externsteine-Mythos nach 1945. In: Uwe Puschner, Georg Ulrich Großmann (Hrsg.): Völkisch und national. Zur Aktualität alter Denkmuster im 21. Jahrhundert. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009 (= Wissenschaftliche Beibände zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, 29), ISBN 3-534-20040-3, S. 195–213.
Larissa Eikermann, Stefanie Haupt, Roland Linde und Michael Zelle (Hrsg.): Die Externsteine Zwischen wissenschaftlicher Forschung und völkischer Deutung. Aschendorf, Münster 2018, ISBN 978-3-402-15122-8.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Externsteine – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Externsteine – Quellen und Volltexte
Die Externsteine. Ein Denkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und Projektionsfläche völkischer Vorstellungen
Naturschutzgebiet „Externsteine“ im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
Website des Kommunalverbands und Eigentümers der Felsen LVL, landesverband-lippe.de
Externsteine Flyer vom Landesverband-Lippe, erschienen 2014 (pdf)
Historische Fotos
Bilder des Naturdenkmals im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen
Bilder des Naturdenkmals im Bildarchiv bei Lipperland.de
360°-Panoramabild von den Externsteinen im Kulturatlas Westfalen (benötigt Flash-Player)
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hochspringen ↑ Monumenta Paderbornensia. 2. Auflage, Amsterdam 1672, S. 71, Abbildung S.72.
Hochspringen ↑ „Eine viertel Stunde davon liegt das alte Monument, Rupes Picarum oder der Externstein genannt“. In: Neu-vermehrtes historisch- und Geographisches allgemeines Lexicon. 2. Theil. Basel 1726, S. 835.
Hochspringen ↑ Jürgen Udolph, Heinrich Beck: Externsteine, § 7. Namenkundliches. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 8, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1994, ISBN 3-11-013188-9, S. 46–48.
Hochspringen ↑ Ernst Casimir Wasserbach (Hrsg.): Hermanni Hamelmanni opera genealogico-historica de Westphalia et Saxonia inferiori : in quibus non solum res gestae seculi XVI & anteriorum temporum ... ehibentur Sed & de totius Westphaliae provinciis, urbibus ... historia traditur. Meyersche Hofbuchhandlung, Lemgo 1711, S. 79.
Hochspringen ↑ Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe. (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 245.
↑ Hochspringen nach: a b Jörg Mutterlose: Die Unterkreide-Aufschlüsse des Osning-Sandsteins (NW-Deutschland) – Ihre Fauna und Lithofazies. – Geologie und Paläontologie in Westfalen. 36 (1995), S. 52.dig
Hochspringen ↑ Alfred Hendricks, Alfred Speetzen: Der Osning-Sandstein im Teutoburger Wald und im Egge-Gebirge (NW-Deutschland) – ein marines Küstensediment aus der Unterkreide-Zeit. Münster 1983 (= Abhandlungen aus dem Westfälischen Provinzial-Museum für Naturkunde, 45).
↑ Hochspringen nach: a b Jörg Mutterlose: Die Unterkreide-Aufschlüsse des Osning-Sandsteins (NW-Deutschland) – Ihre Fauna und Lithofazies. – Geologie und Paläontologie in Westfalen. 36 (1995), S. 13.dig
Hochspringen ↑ Fritz Runge: Die Naturschutzgebiete Westfalens und des früheren Regierungsbezirks Osnabrück. 3. Auflage. Aschendorff, Münster 1978, ISBN 3-402-04382-3, S. 143–144.
Hochspringen ↑ Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Naturpark Eggegebirge – südlicher Teutoburger Wald (Geologische Wanderkarte 1:50000). 2. Aufl. Bonn, 1986, Erläuterungen Nr. 2 Die Externsteine.
Hochspringen ↑ Akademie der Geowissenschaften und Geotechnologien e.V. Hannover: Liste der Nationalen Geotope Deutschlands ausgezeichnet am 12. Mai 2006 in Hannover (PDF; 24 kB)
Hochspringen ↑ Kurt Rohlfs: Geschichte der Naturschutzgebietsausweisung. In: Naturschutzgebiete in Lippe. Entdeckungsreise durch eine Natur- und Kulturlandschaft. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2010, ISBN 978-3-940751-22-5, S. 21–22.
↑ Hochspringen nach: a b c Naturschutzgebiet „Externsteine“ im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 24. Februar 2017.
↑ Hochspringen nach: a b c d FFH-Schutzgebiet DE-4119-301 „Externsteine“ (Natura 2000)
Hochspringen ↑ Helmut Brinkmann: Die Pflanzenwelt des Naturschutzgebiets Externsteine. In: Heimatland Lippe 75 (1982), ISSN 0017-9787, S. 359–364.
Hochspringen ↑ Lippischer Heimatbund (Hrsg.): Naturschutzgebiete in Lippe. Lippischer Heimatbund, Detmold 1986.
Hochspringen ↑ Martin Lindner, Gisbert Lütke, Ralf Jakob, Doris Siehoff: Der Konflikt zwischen Klettersport und Naturschutz in NRW (Teil 2). Jahresbericht 2009 der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU NRW, 18-22
Hochspringen ↑ Carsten Schmidt, Jochen Heinrichs u. a.: Rote Liste der gefährdeten Moose (Anthocerophyta et Bryophyta) in Nordrhein-Westfalen. 2. Fassung. In: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (Hrsg.): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere in Nordrhein-Westfalen. 3. Fassung, LÖBF, Recklinghausen 1999 (= Schriftenreihe LÖBF, 17), ISBN 3-89174-030-1, S. 173–224 (Online-Version, PDF (Memento des Originals vom 27. April 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
Hochspringen ↑ Martin Lindner: Ein historisches Wanderfalken-Präparat aus dem Jahr 1886 von den Externsteinen. In: Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU NRW: 25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz AGW Nordrhein-Westfalen. NABU-NRW, Düsseldorf, S. 54–55.
Hochspringen ↑ Biologische Station Lippe NSG Externsteine (Memento des Originals vom 25. November 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Hochspringen ↑ Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine. Band 1: Architektonische-Archäologische Bestandsaufnahme, Lemgo 1980 (= Lippische Studien, 5), S. XIX-XXVII
Hochspringen ↑ Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine… Band 1, durchgehend
Hochspringen ↑ Rolf Speckner, Christian Stamm: Das Geheimnis der Externsteine. Bilder einer Mysterienstätte. Urachhaus, Stuttgart 2002, ISBN 3-8251-7402-6, S. 120–123.
Hochspringen ↑ Ulrich Niedhorn: Vorgeschichtliche Anlagen an den Externstein-Felsen. Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1993 (= Isernhägener Studien zur frühen Skulptur, 5), ISBN 3-86137-094-8, S. 77–83.
Hochspringen ↑ Ulrich Niedhorn: Vorgeschichtliche Anlagen an den Externstein-Felsen. Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1993 (= Isernhägener Studien zur frühen Skulptur, 5), S. 66f., Abbildung in Originalgröße S. 67–69.
Hochspringen ↑ Carl Dewitz: Die Externsteine im Teutoburger Walde. Breslau 1886. (Online-Version der LLB Detmold)
Hochspringen ↑ Johannes Mundhenk: Forschungen zu den Externsteinen… Band 1, S. 54.
Hochspringen ↑ Wilhelm Teudt: Die Externsteine als germanisches Heiligtum. Eugen Diederichs Verlag, Jena 1934, S. 10.
Hochspringen ↑ Herman Wirth: Das Felsengrab an den Externsteinen. In: Germanien 1933, Heft 1, S. 11–15, S. 11.
Hochspringen ↑ Kurt Tackenberg: Das Flachrelief und die untere Kapelle der Externsteine. In: Niedersachsen 38 (1933), S. 299–304, S. 303 f.
Hochspringen ↑ Alois Fuchs: Im Streit um die Externsteine. Verlag der Bonifacius-Druckerei, Paderborn 1934, S. 94.
Hochspringen ↑ Friedrich Focke: Beiträge zur Geschichte der Externsteine. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart und Berlin 1943, S. 73–76.
Hochspringen ↑ Alexandra Pesch: Noch ein Tropfen auf die heißen Steine … Zur 1992 entdeckten Runeninschrift an den Externsteinen. In: Wilhelm Heizman / Astrid van Nahl (Hrsg.): Runica Germanica Mediaevalia, de Gruyter, Berlin u. a. 2003 (= Reallexikon der germanischen Altertumskunde, Ergänzungsband 37), S. 567–580, hier S. 568.
Hochspringen ↑ Friedrich Hohenschwert u. a.: Externsteine. In: Reallexikon für germanische Altertumskunde. 2. erw. Ausg., Bd. 8, 1994, S. 37–49, S. 40.
Hochspringen ↑ Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine… Band I, S. 77ff.
↑ Hochspringen nach: a b c Walther Matthes: Corvey und die Externsteine. Schicksal eines vorchristlichen Heiligtums in karolingischer Zeit. Urachhaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-87838-369-X, S. 199ff. („Die großen Figuren des Felsens 4“)
Hochspringen ↑ Robin Jähne, Roland Linde, Clemens Woda: Licht in das Dunkel der Vergangenheit. Die Lumineszenzdatierung an den Externsteinen. Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89534-691-0; Günther A. Wagner: Einführung in die Archäometrie. Springer-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-71936-6, S. 24–26.
Hochspringen ↑ Rolf Müller: Der Himmel über dem Menschen der Steinzeit. Astronomie und Mathematik in den Bauten der Megalithkulturen, Springer-Verlag, Berlin u. a. 1970 (= Verständliche Wissenschaft, 106), ISBN 3-540-05032-9, S. 88–95; Wolfhard Schlosser: Astronomische Auffälligkeiten an den Externsteinen. In: Ralf Koneckis, Thomas Reineke (Hrsg.): Geheimnis Externstein. Ergebnisse neuer Forschungen. eine Auswahl der Tagungsbeiträge aus der 1. und 2. Horner Fachtagung vom 21 bis 24. September 1989 und vom 20. bis 22. September 1991. Topp + Möller, Dortmund 1995, ISBN 3-9803614-1-1, S. 81–90; Wolfhard Schlosser, Jan Cierny: Sterne und Steine: eine praktische Astronomie der Vorzeit. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-11637-2, S. 93–95.
Hochspringen ↑ Die Echtheit der Urkunde ist mehrfach bezweifelt und bestritten worden. Sie liegt selbst nicht mehr vor, da das Archiv 1163 abgebrannt ist. Möglicherweise gab es danach eine Urkundennotiz, doch auch diese ging im 17. oder 18. Jahrhundert verloren. Seither existiert nur noch eine Abschrift der Urkundennotiz aus dieser Zeit. Vgl. Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine… Band 3, S. 79ff.
Hochspringen ↑ Anke Kappler, Anke Naujokat: Jerusalemskirchen: Mittelalterliche Kleinarchitekturen nach dem Modell des Heiligen Grabes. Geymüller Verlag für Architektur, 2011, ISBN 978-3-943164-01-5.
Hochspringen ↑ Ulrich Niedhorn: Die 'Weihinschrift' in der unteren Grotte der Externsteine. In: Lippische Mitteilungen. 55 (1986), S. 9–44.
Hochspringen ↑ Otto Schmitt: Zur Datierung des Externsteinreliefs. In: Oswald Goetz (Hrsg.): Beiträge für Georg Swarzenski zum 11. Januar 1951. Mann, Berlin 1951, S. 26–38; Fritz Saxl: English Sculptures of the 12th Century. hrsg. von Hanns Swarzenski. Faber & Faber, London 1954; Otto Gaul: Neue Forschungen zum Problem der Externsteine. In: Westfalen. 32 (1955), S. 141–164.
Hochspringen ↑ Walther Matthes: Zur Entstehung des Kreuzabnahmereliefs an den Externsteinen. In: Ernst Benz (Hrsg.): Die Grenze der machbaren Welt. Festschrift der Klopstock-Stiftung anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens. Brill, Leiden 1975, ISBN 90-04-04343-8, S. 133–190; Walther Matthes: Corvey und die Externsteine. Schicksal eines vorchristlichen Heiligtums in karolingischer Zeit. Urachhaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-87838-369-X; Walther Matthes, Rolf Speckner: Das Relief an den Externsteinen. Ein karolingisches Kunstwerk und sein spiritueller Hintergrund. Edition Tertium, Ostfildern vor Stuttgart 1997, ISBN 3-930717-32-8.
Hochspringen ↑ Uta Halle: „Die Externsteine sind bis auf weiteres germanisch!“. Prähistorische Archäologie im Dritten Reich. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2002 (= Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 68), S. 44, S. 342.
↑ Hochspringen nach: a b c externsteine-teutoburgerwald.de: Hotel Ulrich
Hochspringen ↑ externstein.de – „Gegen die Vermarktung der Externsteine“ (Dokumentation eines SPD-Antrags im Stadtrat Horn-Bad Meinberg 2002 sowie einiger Reaktionen).
Hochspringen ↑ Hp Paderborn: Heute vor 52 Jahren fuhr die letzte Straßenbahn in Paderborn veröffentlicht September 2015
↑ Hochspringen nach: a b Straßenbahn Schlangen–Horn von 1912 bis 1953. (Memento vom 26. Mai 2006 im Internet Archive) Eisenbahnfreunde Lippe e.V., Ausgabe Nr. 10, Oktober 2002
Hochspringen ↑ Landesverband Lippe, in: http://www.externsteine-info.de, Stand: 3. September 2014
Hochspringen ↑ Cordula Gröne (2012): Bäume an den Externsteinen machen Platz für Uhus und Falken, Arbeiten sollen den Bestand sichern, Lippische Landes-Zeitung, Stand: 6. September 2014
Hochspringen ↑ Andreas Fasel (2008): Walpurgisnacht an den Externsteinen, Welt am Sonntag, 4. Mai 2008, Stand: 6. September 2014
Hochspringen ↑ Nicholas Goodrick-Clarke: Im Schatten der Schwarzen Sonne. Arische Kulte, Esoterischer Nationalsozialismus und die Politik der Abgrenzung. Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-185-8, S. 206f. (Original Black Sun, 2002.)
Hochspringen ↑ Kein „Koma-Saufen“ mehr an Externsteinen. In: Mindener Tageblatt. 10. April 2010.
Hochspringen ↑ Uta Halle: Treibereien wie in der NS-Zeit – Kontinuitäten des Externstein-Mythos nach 1945. In: Uwe Puschner, G. Ulrich Großmann (Hrsg.): Völkisch und national. Zur Aktualität alter Denkmuster im 21. Jahrhundert. Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-20040-5, S. 208f.
👣Externsteine -Teutoburgerwald (Horn-Bad Meinberg) Germany

https://www.youtube.com/watch?v=GARirSm … mp;index=7

Быстрый ответ

Напишите ваше сообщение и нажмите «Отправить»



Вы здесь » Новейшая доктрина » Без картинок майбб » Эксерские камни